Ota Hortmanns von der SPD stellt sich vor

Ich heiße Ota Hortmanns, bin 52 Jahre alt und wohne seit 1984 in Altendorf. Ich bin gelernte Einzelhandelskauffrau und seit  24 Jahren in der Karstadt Hauptverwaltung als Assistentin im Bereich Personalentwicklung beschäftigt. Als Betriebsrätin und Vertrauensfrau der schwerbehinderten Menschen engagiere ich mich seit vielen Jahren in der betrieblichen Interessensvertretung. Seit 15 Jahren vertrete ich für die SPD den Wahlbezirk Altendorf-Nord im Rat der Stadt Essen. In meiner Freizeit treibe ich möglichst viel OutdoorSport, lese, fotografiere  und verreise gerne.

1. Was ist Ihre Beziehung zu Essen-Altendorf?

Meine erste eigene Wohnung hatte ich in der Ohmstraße. Nach einem kurzen Wechsel in den Stadtteil Huttrop, wohne ich  nun seit fast 28 Jahren wieder in Altendorf.  Zuerst auf der Altendorfer Straße und jetzt seit 13 Jahren in einer Eigentumswohnung in der Körnerstraße. Als Eigentümerin habe ich natürlich auch ein besonderes Interesse an einer positiven Entwicklung des Wohnumfeldes. In den vielen Jahren habe ich die Entwicklung des Stadtteils sehr bewusst wahrgenommen und begleitet.

2. Welches Potenzial sehen Sie in Altendorf?

Ota HortmannsAltendorf hat sich im Zeitraum der letzten 25 Jahre deutlich verändert. Einiges war zum Negativen: Schwierige Sozialstruktur,  deutliche Veränderungen in der Einzelhandelslandschaft, Leerstand von Geschäften und Wohnungen, Zunahme der Kriminalitätsentwicklung und erhöhtes Verkehrsaufkommen. Aber gerade in den letzten Jahren ist wieder eine deutliche Tendenz „nach Oben“ bemerkbar die mir Hoffnung gibt. Ich nenne nur die Entwicklung der Grünzüge in und um den Stadtteil herum, die Umgestaltung des Ehrenzeller Marktes, die Neugestaltung und Bebauung der Straßenzüge um den Niederfeld-See , die Ansiedlung neuer attraktiver Gastronomie und die neu entstandenen  Freizeitmöglichkeiten im angrenzenden Krupp-Park.

3. Wofür werden Sie in Altendorf kämpfen?

Ich werde mich im Rahmen meiner Arbeit im Polizeibeirat für die Verbesserung der Sicherheit der Bürger/innen einsetzen. Es ist z.B. nicht hinzunehmen, dass in einigen Bereichen ganz offen Drogengeschäfte abgewickelt werden. Viele Probleme im Stadtteil lassen sich durch eine höhere Präsenz von Polizei und Ordnungsamt aber auch durch mehr soziale Kontrolle innerhalb der Nachbarschaft entschärfen. Auch die materielle Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit durch Bewohner des Stadtteils ( z.B. Spielplatzpaten, Blumenbeetpflege und Säuberungsaktionen ) liegt mir am Herzen.

4. Wo sehen Sie Altendorf in 5 Jahren?

Ich hoffe dass sich der positive Trend im Hinblick auf die Stadtteilentwicklung  verstärkt und fortsetzt und Altendorf dadurch für mehr Essener/innen als Stadtteil und Wohnort attraktiv wird. Ich wünsche mir wieder mehr „Einkaufsvielfalt“ statt „Monokultur“ im Bezirk und dass es sich auch für die Händler und Marktbeschicker wieder lohnt in Altendorf zu investieren. Dies Alles kann gelingen, wenn wir uns gemeinsam ,Politik und Bürger vor Ort, für unseren Stadtteil interessieren und starkmachen.

5. Nennen Sie eine konkrete Maßnahme für die Sie sich einsetzen werden!

Ich werde mich im Stadtrat unter anderem für die Unterstützung von örtlichen Vereinen und Verbänden einsetzen, da das Ehrenamt gerade im Stadtteil Altendorf eine ganz hohe Bedeutung hat. Wichtig ist mir die hauptamtliche Betreuung des Stadtteilprojektes und des  Treffunktes Altendorf finanziell auch für die nächsten Jahre abzusichern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, die Nutzung der Räume in der Gesamtschule Bockmühle auch weiterhin für die Vereine und Verbände im Stadtteil nutzbar zu erhalten. Schützenfeste, Neujahrsempfänge und Vereinsjubiläen müssen dort weiter wie bisher möglich sein. Dies ist ganz wichtig für die Kultur und Gemeinschaft im Stadtteil.

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