Mittelstand im Aufwind

Ist der Mittelstand spannend und im Aufwind? Diese Frage möchte ich gern hier beantworten. Denn die Wertschöpfung der großen Unternehmen ist in kleinen bis mittleren Städten abgeschlossen. Und: die Menschen wollen wieder Wertvolles mit Geschichte konsumieren, wollen den Verkäufer und den Ladenbesitzer kennen, und wissen, wo die Dinge oder Lebensmittel herkommen. Deswegen ist der kleine Mittelstand wieder im Aufwind und auch wieder spannend geworden. Die Menschen, die im Mittelstand arbeiten, arbeiten dort, weil sie dort arbeiten wollen. Denn im Mittelstand gibt es noch mehr Möglichkeiten des selbstbestimmten Arbeitens. Man kreiert wieder ein eigenes Unternehmen, nicht nur mit den Start-up Förderungen des Staates und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Außerdem war dieser Mittelstand mal die Stütze unserer Gesellschaft und so sollte es auch wieder sein, auch in einer kleinen Stadt wie Altendorf. Viele Produktionsstätten, und viele Verkaufsstellen, ein diversifiziertes Angebot – das sind die natürlicheren Waren- und Geldwege – das sind individuelle Produkte für Individuen. So zum Beispiel die Dosen vom adv-dosenshop.com. Diese Firma bietet hochwertige Weißblechdosen für Gewerbetreibende und Selbstständige in unterschiedlichstem Design, mit der Möglichkeit, diese selber originell zu gestalten. Online-Firmen liegen im Trend!

Munterer Mittelstand

Mittelständische Unternehmen prägen ein Stadtbild und somit den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auch für Altendorf, denn diese innovativen Unternehmer schaffen Jobs. Immer wieder anregend sind für mich Erfolgsgeschichten von Unternehmensmarken, wie zum Beispiel Deichmann, der seinen ersten Schuhladen 1913 in Borbeck aufmachte. Es gibt circa 230.000 mittelständische Unternehmen aus 45 Branchen in Deutschland. Diese organisieren sich in 310 Verbundgruppen, also in kooperierenden Handels- und Einkaufssystemen. Diesen Trend gibt es auch in Altendorf: Unsere Geschäftsleute treffen sich regelmäßig, um den Wirtschaftsstandort aufzuwerten.

Essen-Altendorf ist auch ein traditioneller Industriestandort

Die Firma Krupp hat Altendorf in Atem gehalten, heute ist sie immernoch als ThyssenKrupp AG erfolgreich vorort. Auch die Firma ifm electronic GmbH aus Essen, die 2014 beim großen Preis des Mittelstands Finalist war, ist ein großer Arbeitgeber. Strukturell steht Altendorf also gut da, insbesondere durch die gute Anbindung nach Essen. Große Arbeitgeber sind in der Stadt und der Umgebung zu finden, es gibt also genug Potential für neue Unternehmungen kleinerer Art. Sogar Aldi kam aus unserer Region: im Stadtteil Essen-Schonebeck eröffnete die Mutter der Aldibrüder einen ersten Tante-Emma-Laden. Daraus entwickelten Karl und Theo Albrecht ihr Imperium.

Wie weiter in Essen-Altendorf?

Unternehmensnachfolge ist gerade in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren ein Thema. Eventuell auch in Altendorf? Auf der Seite der Deutschen Unternehmerbörse sind im Postleitzahlengebiet von Altendorf zwei Einträge zu finden: Hersteller von Textilien sucht Nachfolger und ein Franchise-Unternehmen für Eisverkauf sucht eine Zweigstelle. Sicherlich ist auch die Geschichtsaufarbeitung in der Region ein langfristig interessantes Thema für Touristen. In Altendorf selbst könnte man eine Mittelstands-Infobörse organisieren. Außerdem ist Altendorf als Fördergebiet von dem „Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm“ in der gewerblichen Wirtschaft ausgeschrieben, man kann also auch dort als kleines oder mittleres Unternehmen Förderungen beantragen.

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